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Aserbaidschan
Die Ratingagentur Fitch Ratings hat das Kreditrating der Republik
Aserbaidschan von BBB- auf BB+ hochgestuft. Damit besitzt das Land nun ein Investgrade. Die Höherstufung wurde mit hohen Öleinnahmen des Landes begründet.

 

Deutschland
Die Exportkreditgarantien der Bundesrepublik Deutschland stiegen im Jahr 2009 um 8,2 Prozent auf 22,4 Milliarden Euro. Sie erreichten damit im Jahr ihres 60-jährigen Bestehens das bisher höchste neu übernommene Deckungsvolumen. Es wurden Exportgeschäfte in 178 Länder abgesichert. Der weit überwiegende Teil der Hermesdeckungen entfiel mit 71,9 Prozent bzw.
16,1 Milliarden Euro erneut auf die Schwellen- und Entwicklungsländer. Die Länder mit den höchsten neu übernommenen Deckungen waren Südkorea
(2,09 Milliarden Euro) vor den Vereinigten Staaten (2,07 Milliarden Euro), Russland (1,99 Milliarden Euro), der Türkei (1,36 Milliarden Euro) und China (1,35 Milliarden Euro).

Der Jahresbericht Exportkreditgarantien ist im Internet unter www.agaportal.de einzusehen und steht als Download zur Verfügung.

 

Das Jahr 2009 war geprägt durch die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise. Politische Risiken bei Auslandsinvestitionen sind dabei noch stärker ins Bewusstsein gerückt, was die hohe Nachfrage nach Absicherung belegt. So wurden Garantien in Höhe von drei Milliarden Euro für 76 Projekte in 24 Entwicklungs- und Reformländern übernommen. Schwerpunkte lagen auf den Ländern Russland, China und Ukraine sowie den Sektoren Handel, Bau und Elektro, Optik, Apparatebau. Entschädigungsleistungen fielen in Höhe von 2,4 Millionen Euro für Projekte in Bulgarien und auf den Philippinen an. Dies sind einige der Ergebnisse des Jahresberichts zur Entwicklung der Investitionsgarantien im Jahr 2009. Der Jahresbericht enthält zudem Exkurse über deutsche Investitionen in den BRIC-Staaten und zum Nachhaltigkeitsmanagement bei Auslandsinvestitionen.

Der Jahresbericht Investitionsgarantien ist im Internet unter www.agaportal.de einzusehen und steht als Download zur Verfügung.

 

Estland
Standard & Poor´s (S&P) hat die Bonitätsnoten Estlands mit Blick auf den zum Jahreswechsel geplanten Beitritt des Landes zur Eurozone angehoben. Nach Angaben der Ratingagentur werde die Mitgliedschaft in der Währungsunion die Wechselkursrisiken für Estland reduzieren und dem Land einen besseren Zugang zu den Kapitalmärkten verschaffen. Das Rating für langfristige Verbindlichkeiten wurde daher von „A-“ auf „A” angehoben und die kurzfristige Verbindlichkeiten werden mit „A-1“ anstelle wie bisher mit „A-2“ bewertet. Den Ausblick bewertet S&P mit „stabil“.

 

Ukraine
Die Ratingagentur Standard & Poors hat das Rating für lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten in Fremdwährung der Ukraine von „B-“ auf „B“ sowie das Rating für lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten in Innlandswährung von „B“ auf „B+“ erhöht. Die Prognose wird mit „stabil“ bewertet. Die Besserstufung wurde mit den stärkeren Anstrengungen der ukrainischen Regierung bei der Konsolidierung des Haushalts und dem 30-Prozentigen Abschlag auf die Lieferungen des russischen Gas begründet.

 

 


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