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A S E R B A I D S C H A N
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K A S A C H S TA N
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A S E R B A I D S C H A N

Mit der Veröffentlichung von mehreren Präsidialdekreten hat der Privatisierungsprozess in Aserbaidschan neuen Schwung gewonnen. Angekündigt wurde die Privatisierung von fast 450 Betrieben und des Staatsanteils an 21 Joint Ventures. Neben dem staatlichen Fischereikonzern "Azerbalyk ", Druckereien und zum Kulturbereich gehöriger Einrichtungen befinden sich hierunter auch eine Reihe interessanter Objekte aus den Bereichen Transport, Erdölindustrie, Elektrizitätsversorgung und Telekommunikation. In der Liste der zur Privatisierung ausgewählten Objekte sind auch die Staatsanteile an 21 Joint Ventures aus dem Bereich des Ministeriums für Telekommunikation enthalten.


B E L A R U S

Wirtschaftsnachrichten und andere Informationen aus Belarus sind im Internet zu finden. Die belarussische Geschäftszeitung hat die Adresse www.bdg.minsk.by ,die Nationale Wirtschaftszeitung www.negnet.com und die Zeitschrift "Belarussischer Markt "ist über www.br.minsk.by zu erreichen.
Informationen zur Gesetzgebung bietet das Nationalzentrum für rechtliche Informationen auf Englisch und Russisch unter: www.ncpi.gov.by. Informationen zu belarussischen Unternehmen aus verschiedenen Branchen können kostenpflichtig bei der aufgeführten Adresse bestellt werden:

JV Belfakte, Mendeleev bul.13
Tel.:00375 17/235 35 15
Fax:00375 17/235 23 43
E-Mail:info@telemedia.minsk.by


B U L G A R I E N

In Bulgarien wurden im vergangenen Jahr fast 600 Privatisierungsvorhaben abgeschlossen. Damit wurden die Planungen der Regierung zu 87,5 Prozent erfüllt. Bei den Privatisierungen handelte es sich u.a. um 160 eigen-ständige Vermögenswerte sowie 429 Aktienpakete. Über 40 Prozent betrafen den Industriesektor,17 Prozent die Landwirtschaft,14 Prozent den Baubereich sowie je 8 Prozent den Handel und Transportbereich. Die vor zwei Monaten gegründete Partei des ehemaligen Königs Simeon II. hat in Bulgarien die Parlamentswahl gewonnen. Seine Nationale Bewegung erzielte rund 43 Prozent der Stimmen. Sie wird damit über 117 der 240 Sitze im Parlament verfügen. Die regierende Union der Demokratischen Kräfte (UDF)von Ministerpräsident Iwan Kostow hat eine schwere Wahlniederlage erlitten habe. Die UDF erhielt et was mehr als 20 Prozent der Stimmen.


E U

Bereits seit Ende 1996 besteht die "Market Access-Datenbank "der EU. Sie ist ein Teil der Marktöffnungsstrategie der Kommission. Die Datenbank enthält Informationen über grundlegende Ausfuhr- und Investitionsbedingungen auf den wichtigsten Auslandsmärkten (Zollsätze, Patentanerkennung, Formalitäten der Zollabfertigung u.a.)sowie eine Auflistung aller Handelshemmnisse (nach Sektoren und Ländern),die der Kommission von europäischen Unternehmen gemeldet wurden. Sie ist in fünf Hauptbereiche untergliedert: sektorale und generelle Handelshemmnisse, angewandte Zölle, Informationen über Einfuhrformalitäten, Dienstleistungen - GATS sowie konsolidierte WTO-Zölle.

Die Market Access-Datenbank kann unter http://mkaccdb.eu.int aufgerufen und gebührenfrei abgefragt werden.


J U G O S L A W I E N

Das Direktorium der Weltbank hat Jugoslawien am 8.Mai wieder als offizielles Mitglied in den Kreis der 183 Mitgliedsländer der Weltbank aufgenommen. Die Aufnahme Jugoslawiens als Mitglied der Weltbank ist möglich geworden, nachdem die Frage der Ablösung der ausstehenden Kredite von 1,7 Milliarden Dollar gegenüber der Weltbank zufriedenstellend geklärt worden ist. Die Weltbank wird den gesamten Betrag im Rahmen eines langfristigen, über 30 Jahre laufenden Kredits konsolidieren. Grünes Licht gibt es durch diese Vereinbarungen auch für den Beginn der Umschuldungsverhandlungen im Rahmen des Pariser und Londoner Clubs. Von der Gesamtschuld von 12,2 Milliarden Dollar entfallen rund 5 Milliarden Dollar auf Schulden gegenüber Regierungen und deren Exportkreditinstitutionen. Nach den Vorstellungen Belgrads soll der Pariser Club etwa zwei Drittel der Schulden abschreiben. Bei einem Bruttoinlandsprodukt (BIP)von rund 8 Milliarden Dollar würde eine derartige Regelung das Verhältnis der Schulden zum BIP von 140 auf 70 Prozent reduzieren.


K A S A C H S TA N

Unter der Internetadresse www.online-konzepte.de/kazachstan sind nun noch mehr Informationen zu Politik, Wirtschaf t und Gesellschaft in Kasachstan zu finden. Die Rubriken "Allgemeines ","Politik ","Medien ","Wirtschaft "und "Wissenschaft "bieten einen ausführlichen Überblick über die aktuelle Lage. Aufsätze vermitteln Hintergrundinformationen. Zahlreiche Links führen weiter zu Zeitschriften, Forschungseinrichtungen und Nachrichtenagenturen, die weitere Daten und tagespolitisch aktuelle Fakten bieten.
Eine ähnliche Seite zu Kirgisien ist in Vorbereitung.


L I TA U E N

Litauen ist seit Ende Mai offiziell der WTO beigetreten und damit deren 141.
Mitglied. Estland und Lettland sind bereits in der WTO.


O S T E U R O P A

Umfassende deutschsprachige Informationen über Ost- und Südosteuropa bietet der Informationsdienst der Deutschen Welle DW-Monitor. Grundlage dieses Informationsdienstes sind Originalquellen aus den jeweiligen Ländern. Seit kurzem wurde das Informationsangebot noch um Informationen erweitert, über die die Ost- und Südosteuropa-Redaktionen des Hörfunks exklusiv oder früher als internationale Nachrichtenagenturen verfügen.
Der DW-Monitor kann per E-Mail zugesendet werden, ist aber auch über Internet "www.dwelle.de/monitor " erreichbar.

Deutsche Welle, Raderberggürtel 50,50968 Köln
Tel.:0221/389-0,Fax:0221/389-3000
E-Mail: info@dwelle.de, Internet: www.dwelle.de


S L O WA K E I

Das slowakische Handelsregister kann im Internet unter www.or.sk eingesehen werden. Alle zwei Wochen werden die Daten sämtlicher Bezirksgerichte in der Slowakei aktualisiert. Suchparameter sind der Firmenname, die Nummer der Organisation, der Standort und die Rechtsform.


S L O W E N I E N

Aus Slowenien liegt eine neue CD-ROM (Februar 2001)mit Unternehmensadressen vor. Sie beinhaltet bereits die aktuellen Änderungen der Vorwahlnummern in Slowenien und eine Aktualisierung aller Datensätze.

Weitere Informationen:

iMOE, Nicola Stobbe,
Tel.:0511/415796
E-Mail: stobbe@imoe.de
Internet: www.imoe.de/ko-si-cd.htm

Aktuelle politische und wirtschaftliche Informationen über Slowenien in englischer Sprache, darunter u.a. Brancheninformationen, Unternehmensprofile oder Informationen zum Stand der EU-Osterweiterung sind im "Slovenia Weekly "unter www.vitrum.si/sw/index.html zu finden. Die Abo - Printversion ist kostenpflichtig (400 DM pro Jahr).


T S C H E C H I E N

Das tschechische Industrieministerium plant für den Zeitraum 2001-2006 staatliche Fördermittel für bestehende und neue Gewerbegebiete in Höhe von 4 Milliarden CZK. Ab 2003 wird mit einer EU-Unterstützung für die Erschließung von Gewerbeparks von weiteren 1,4 Milliarden CZK gerechnet. Insgesamt ist vorgesehen, durch diese Fördermaßnahmen 165 Milliarden CZK an ausländischen Direktinvestitionen anzuziehen und 50.000 Arbeitsplätze zu schaffen.


U K R A I N E

Am 29 Juni tritt das neue Gesetz "Über den Zolltarif " in Kraft. Es wurde Anfang April verabschiedet. Entsprechend dem neuen Gesetz werden zukünftig Zollsätze durch das Parlament festgelegt, nicht mehr durch das Ministerkabinett. Damit wird eine größere Stabilität der Zolltarife wahrscheinlicher.

Die Zollsätze für einzelne Warengruppen und Waren können erfragt werden bei der Delegation der Deutschen Wirtschaf t in der Ukraine, Rechts- und Zollabteilung

ul.Puschkinska 34,252 004 Kiev
Tel.:0 038 044/224 83 37
Fax:0 038 044/235 42 34
E-Mail: diht@carrier.kiev.ua
Imternet: http://www.dihk.com.ua


R U S S L A N D

In Russland wurde Anfang Juni eine Novelle des Gesetzes über die Währungsregulierung und Devisenkontrolle verabschiedet. Sie zielt auf eine gewisse Liberalisierung des Devisenrechts. Unter anderem wird die Liste der in Russland uneingeschränkt abzuwicklenden Devisentransaktionen, die mit Kapitalbewegungen zusammen hängen, erweitert. Zu solchen Transaktionen gehört u.a. der Zahlungsverkehr bei der Ausfuhr von Maschinen und Anlagen mit langem Fertigungszyklus, bei dem die Rücktransferfrist des Devisenerlöses aus dem Produktabsatz von bisher 90 Tagen auf drei Jahre verlängert wird.


D E G

Die DEG hat aktuelle Informationen über ihr Leistungsangebot für deutsche Unternehmen neu aufgelegt. Als bundeseigenes Finanzierungs- und Beratungsunternehmen zur Förderung der Privat wirtschaft in Entwicklungs- und Reformländern ist die DEG auf Planung, langfristige Finanzierung sowie Begleitung deutscher Unternehmen spezialisiert. Ihre Finanzierungsleistungen erstrecken sich von der Beteiligungsfinanzierung über langfristige Darlehen bis zur komplexen Projektfinanzierung. Die Einbindung weiterer Finanzierungen aus EU-Mitteln sowie von Geschäftsbanken und Internationalen Finanzierungsinstitutionen ist möglich.

DEG -Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH,

Deutscher Markt
Belvederestr.40,50933 Köln
Tel.:0221/4986-432
Fax:0221/4986-290
E-Mail: DeustcherMarkt@deginvest.de
Internet: www.deginvest.de


E U, J E V

Das Joint European Ventures Programm der EU zur Förderung grenzüberschreitender Gemeinschaftsunternehmen wird derzeit grundlegenden Veränderungen unterzogen. Die Neuerungen betreffen insbesondere die Verteilung der Fördergelder, eine großzügigere Auslegung des Begriffs "Gemeinschaftsunternehmen "sowie die Ausweitung des Programms auf die Beitrittskandidatenländer.

Antragsberechtigt sind KMU, die nicht mehr als 250 Mitarbeiter beschäftigen, einen Jahresumsatz von bis zu 40 Millionen Euro bzw. eine Jahresbilanzsumme von höchstens 27 Millionen Euro haben und die das Unabhängigkeitskriterium erfüllen.


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